Test: Rollei Powerflex 3D

Mit der Powerflex 3D versucht der Hersteller Rollei in den 3D-Digitalkamera-Markt vorzudringen. Die Marke Rollei ist für günstige Alternativen bekannt und erwartungsgemäß wird das Gerät zu einem sehr günstigen Preis angeboten. Wir haben das Modell einem 3D-Kamera Test unterzogen. Hier geht es zu den Ergebnissen.

Die Rollei Powerflex 3D Digitalkamera verfügt über 5 Megapixel und hat ein 2,8 Zoll (7,1 cm Diagonale) großes Display. Damit ist sie schon laut den technischen Daten der Fujifilm FINEPIX Real 3D W3 klar unterlegen.

Auch die Testbilder können diese Erwartungen bestätigen. Die Details werden nicht ganz so klar aufgelöst. Ein großes „Manko“ ist, dass diese 3D-Kamera über keinen optischen Zoom verfügt. Es kann lediglich der Digitalzoom verwendet werden, wodurch allerdings die Bildqualität der Fotos deutlich abnimmt. Für die Kamera spricht, dass sie mit 160 vergleichsweise leicht ist. Somit lässt sie sich problemlos in der Hosentasche mitnehmen. Außerdem ist schon für einen Preis deutlich unter EUR 300,- zu haben. Somit handelt es sich hier um ein relativ günstiges Einsteigermodell.
Mit der Rollei Powerflex 3D sind auch Videoaufzeichnungen mit einer Auflösung von maximal 1280 x 760 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde möglich.

Fazit:

Wer keinen Wert auf  eine optische Zoomfunkion legt, ein leichtes kompaktes Einsteigermodell sucht und nicht viel Geld ausgeben möchte, ist mit diesem Gerät gut bedient.

Technische Daten:

  • Zwei Objektive
  • Festbrennweite 50mm, 8-fach Digitalzoom
  • 5 Megapixel
  • Gewicht ca. 160 Gramm

Lieferumfang:

  • Rollei Powerflex 3D Digitalkamera
  • Lithiumionen-Akku
  • Ladegerät
  • USB-Anschlusskabel
  • Bildbearbeitungssoftware (Zoner Photo-Studio 9 Express für Windows)

Ein Gedanke zu „Test: Rollei Powerflex 3D“

  1. Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass professionelle Tests nur halbherzig oder überhaupt nicht durchgeführt werden. Wie ist es sonst erklärlich, dass häufig nicht darauf hingewiesen wird, dass die Rollei bzw. 3dInlfe in jedem Modus lediglich ein Bild speichert. Bei 2d ist das ja o.k., aber bei 3d werden die beiden Bilder auf jeweils die Hälfte der Breite gestaucht und nebeneinander als ein einziges Bild gespeichert. Die Kamera ist dann wieder so schlau, dass sie in der Anzeige die Halbbilder zeilenweise nebeneinanderstellt und somit tatsächlich eine normale 3d-Betrachtung simuliert. Aber wehe, man möchte die Bilder weiterverarbeiten, dann darf man bei jedem Bild erst manuell die Bildbreite verdoppeln oder die Höhe halbieren, wobei wohl Letzteres am sinnvollsten ist.

    Die Bildqualität ist generell so, dass sich wohl der ganze Aufwand nicht lohnt und sich die Rollei 3d maximal als Fun-Kamera eignet. Es liegen qualitative Welten zwischen dieser Kamera und der Fujifilm W1 oder W3.

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